Größe (mm) Größe (Zoll) Durchmesser

Informationen zu Industriereifen
Aufbau des Reifens

  • Der flache und große Radius der Lauffläche sorgt mit seiner optimalen Auflagefläche für Fahrpräzision und Stabilität.
  • Der Reifen hat eine homogene Profiltiefe von der Mitte zu den Seiten. Während normale Vollgummireifen, bestehend aus zwei Formhälften, vor allem von der Mitte der Lauffläche hin zur Reifenschulter verschleißen, ist der Abrieb der "Komfort-Superelastik"- Reifen gleichmäßig verteilt.

Selbst wenn das Reifenprofil fast vollständig abgefahren wird, bleibt das Profil über die komplette Auflagefläche erhalten.


Ein Reifen besteht aus mehreren Teilen, die sich wie folgt einteilen lassen:

  • Lauffläche: Der Teil des Reifens, welcher Kontakt mit dem Asphalt hat und für die Traktion sorgt. Die Lauffläche ist widerstandsfähig gegen Verschleiß und schützt die Karkasse. Sie wird aus Gummi hergestellt (Früher Naturkautschuk und heute aus synthetischem Material, meist "SBR")
  • Stahlgürtel oder Gürtelabdecklage: Mehrere Schichten von Drähten (die am häufigsten verwendeten Materialien sind: Nylon, Polyester oder Rayon), die sich zwischen der Karkasse und der Reifenprofil befinden. Sie erhöhen die Haltbarkeit des Reifens, verbessern die Sicherheit, gewährleisten Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Löcher. Außerdem gewährleisten sie eine 

bessere Verteilung der Querkräfte auf die Standfläche und damit
sorgen sie auch für eine größere Auflagefläche des Reifens.
Diese Drähte werden im Verbund in einem niedrigen Winkel von 15-25°
angeordnet und kreuzen einander.

  • Die Reifenflanke: Die äußere Gummischicht an der Seite des Reifens. Diese ist flexibel und schützt die innenliegenden seitlichen Lagen.


Darstellung einer Reifenkarkasse: Nummer 14 & 16 zeigen die
diagonale Anordnung, Nummer 12 die radiale Anordnung.

  • Karkasse: Sie erlaubt die Übertragung von allen Lastkräften zwischen Rad und Boden. Beispielsweise diejenigen, die beim Bremsen und bei Lenkmanövern entstehen. Außerdem sorgt sie auch für die Tragfähigkeit des Reifens in Verbindung mit dem Luftdruck. Dieses Element wird hauptsächlich aus nebeneinander angeordneten Nylondrähten zusammengesetzt, dem sogenannten Textilgewebe, welches unterschiedlich dick sein kann.

  • Diagonalreifen: Diese erstrecken sich diagonal von einer Seite des Reifens zur anderen. Sie kreuzen sich in der Reifenmitte quer, im 30/40°-Winkel.
  • Diagonal-Gürtelreifen: Hierbei handelt es sich um eine diagonale Anordnung der Karkasslagen, verbunden mit einer Gurteinheit. Die Eigenschaften sind ähnlich wie bei Radialreifen.
  • Radialreifen : Hier erstrecken sich die Karkasslagen von einer Reifenwulst zur anderen und im 90°-Winkel zur Mittelachse des Reifens.

  • Wulst oder Wulstkern: Ein gummierter Drahtkern, welcher für einen festen Sitz des Reifens auf der Felge sorgt und ein Durchrutschen verhindern soll.
  • Füllung: Üblicherweise wird diese aus Gummi hergestellt und befindet sich im Inneren des Reifens und an den Seiten, hierbei wird ein schrittweiser Übergang vom flexiblen zum starren Teil gewährleistet.
  • Innerliner: Die Gummischicht im Inneren eines schlauchlosen Reifens, welche den Reifenschlauch ersetzt und für Luftabdichtung sorgt.
  • Kernreiter: Ein Bestandteil der Wulst, sitzt über dem Wulstkern und besteht aus Gummi. Der Kernreiter verstärkt u.a. die Reifenflanke und dadurch die Fahrstabilität.